Anna Netrebko reist ins italienische Barock

2010 Februar 2
von artus

BADEN-BADEN, 2. Februar 2010.  Anna Netrebko, Rolando Villazón und der Jazz-Pianist Keith Jarrett kommen ins Festspielhaus Baden-Baden. „Wir erweitern unser aktuelles Saisonprogramm damit um drei besonders prominente Namen und vier Konzerte“, sagte Intendant Andreas Mölich-Zebhauser heute.

Anna Netrebko verspricht im Juli 2010 eine musikalische Reise in die Welt der Barockmusik. Im Mittelpunkt der „Baden-Baden Gala“ am Dienstag und Donnerstag, 27. und 29.07.2010, 20 Uhr, steht dann Pergolesis „Stabat Mater“. Ergänzt werden soll das Programm durch Kantaten von Pergolesi und Vivaldi, teilt das Festspielhaus Baden-Baden mit. Das römische Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia spielt unter Leitung Ihres Chefs Antonio Pappano, der auch Chef der Londoner Covent Garden Opera ist. mehr lesen…

Neue Website über die legendäre russ. Pianistin, Maria Judina, ist online

2010 Januar 20

Seit kurzem gibt es eine neue Website über die bekannte sowjetische Pianistin und Klavierpädagogin, Zeitgenössin von Dmitrij Schostakovitsch, Maria Judina (1899-1970). Zusammen mit D. Schostakotisch und W. Sofronskij  studierte sie am St. Peterburger (Petrograder) Konservatorium, welches sie 1921 glänzend abschloss. Nebem ihren Sudium der Musik studierte sie außerdem an der historisch-philologischen Fakultät der St. Peterburger Universität und gehörte in den 20er Jahren dem philosophisch-intellektuellen Kreis um Michail Bachtin an.

Bekannt wurde sie vor allem durch ihre kraftvoll-energischen Interpretationen der Musik von Johann S. Bach, Ludwig van Beethoven sowie ihre Zeitgenossen Schostakowitsch, Honegger, Strawinskij und Martinu.  mehr lesen…

Ein Konzert besonderer Art zur orthodoxen Weihnacht

2010 Januar 4


Gäste aus St. Petersburg und Rostov am Don beim Forum Russische Kultur

Das Forum Russische Kultur Gütersloh lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem stimmungsvollen Konzert am 6. Januar 2010, dem Vorabend des orthodoxen Weihnachtsfestes, um 19 Uhr in der Matthäuskirche in Gütersloh, Auf der Haar 64, ein.

Dabei gibt es ein Wiedersehen mit guten Bekannten und einen neuen Gast. Elena Borisovets (Orgel) und Ekaterina Granzhan (Violine) aus St. Petersburg, die sich unter dem Namen „Musika Noema“ (Musikalische Gedanken) bereits im vorigen Jahr in die Herzen der Zuhörer musiziert haben, ergänzen ihr Konzert dieses Mal um drei Gesangsbeiträge der Sopranistin Elena Ljamkina aus Rostov am Don. mehr lesen…

Klaviervirtuose Vadim Palmov aus St. Petersburg tritt im Kurhaus in Wiesbaden auf

2009 Dezember 1

Wiesbaden . Am Freitag, dem  11.12.2009, findet  im Kurhaus Wiesbaden, im Carl Schuricht Saal, ein Klavierabend mit dem russischen Meisterpianisten Vadim Palmov statt. Diesmal hat der Künstler Werke von Tschajkowsky, Rachmaninoff, Chopin, Prokofiev und Rimsky-Korsakov angekündigt.

Palmov zählt zu den renommierten Pianisten Russlands. Er studierte bei Nathan Perelman in St. Petersburg und ist seither durch Auftritte im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion als auch im westlichen Ausland bekannt geworden. Als Solist konzertierte er mit führenden Sinfonieorchestern Russlands. Seine künstlerischen Interessen gehen von Bach bis Beethoven, von Chopin bis hin zur Klaviermusik des 20. Jahrhunderts. In der letzten Zeit betätigte er sich auch als Organisator und künstlerischer Direktor von 13 Festspielen in Russland und als Artdirector des “Anton Rubinstein Festival”. mehr lesen…

Oleg Malov präsentiert in Hamburg das Programm “150 Jahre Petersburger Schule”

2009 November 27

Hamburg. Am 5. Dezember 2009 findet im Konzertsaal der Alfred-Schnittke-Akademie das nächste Konzert der Belaieff-Konzertreihe statt. Oleg Malov, Klavier, präsentiert das Programm “150 Jahre Petersburger Schule” mit Werken von Glinka, Ustvolskaja, Liadow, Deschewow, Arapow, Stscherbatschow und Knaifel. Die Rolle, die St. Petersburg in der russischen Musikkultur spielte, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden: Hier wurden die russische Oper, die russische Sinfonie und das Klavierkonzert geboren, außerdem die professionelle Musikausbildung, denn hier wurde 1862 das erste Konservatorium Russlands eröffnet, dessen Begründer und Absolventen zur kulturellen Spitze des Landes zählten. mehr lesen…

Ballett RAYMONDA von Glasunow und Petipa in Zürich neu inszeniert

2009 November 17

Zürich. Am 31. Oktober 2009 fand am Züricher Opernhaus  die zweite Ballettpremiere der Saison statt,  in der sich der Ballettdirektor des Hauses Heinz Spoerli erneut mit einem der Klassiker der Handlungsballette auseinandersetzte. Raymonda von Marius Petipa nach der Musik von Alexander Glasunow stand auf dem Spielplan. Unter den grossen Balletten von Marius Petipa ist Raymonda ein eher selten gespieltes Werk. Es war eine seiner letzten Schöpfungen; der 80-jährige Meister traf hier auf einen jungen Komponisten, den ihm der Direktor des Mariinskij-Theater nach Tschaikowkis Tod vorgeschlagen hatte: Alexander Glasunow. mehr lesen…

Lera Auerbachs Suite concertante zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt

2009 November 14

Hamburg, 9. November. In der Hamburger Laeiszhalle kam es am 9. November zur deutschen Erstaufführung der Suite concertante für Violine, Klavier und Streicher von Lera Auerbach.   Den Presseberichten nach zu urteilen war die Veranstaltung ein großer Erfolg: mehr lesen…

Studio für Neue Musik in Moskau feiert das 75. Geburtstagsjubiläum von Alfred Schnittke

2009 November 2

Konzert: (Un)bekannter Schnittke

Moskau. Am 7. November 2009 veranstaltet das Studio für Neue Musik in Moskau ein Konzert aus Anlass des 75. Geburtstags-Jubiläums von Alfred Schnittke. Das hauseigene Ensemble des Studios für Neue Musik unter Leitung von Alexander Ivaschkin spielt unter anderem Werke von Schnittke, die noch niemals zur Aufführung gelangten.  Die Gründe für eine solch späte Premiere dieser Werke sind nach Angaben der Organisatoren z. T. bedingt durch die stark ausgeprägte Selbstkritik des Komponisten, das Fehlen des Aufführungsmaterials sowie die übermäßige Zensur zu Sowjetzeiten.  Einige Werke stellen zudem auch eine technische Herausforderung dar.   mehr lesen…

Schostakowitschs „Lady Macbeth“ an der Wiener Staatsoper in Urfassung zu sehen

2009 Oktober 26

Wien, 24. Oktober. Die in der Sowjetunion seiner Zeit sehr umstrittene Urfassung der Oper „Lady Macbeth von Msenks“ von Dmitrij Schostakowitsch kam am 23. Oktober 2009 erfolgreich zur Aufführung an der Wiener Staatsoper. Die musikalische Leitung hatte Ingo Metzmacher inne, die Regie führte Matthias Hartmann. Die Oper entstand 1930 nach der gleichnamigen Vorlage von Nikolaj Leskov. Die Uraufführung der Oper fand 1934 statt. Das Werk stieß zunächst auf positive Resonanz in Russland und fand sogar große Beachtung im Ausland. Am 28. Januar 1936 erschien jedoch in der Zeitung „Prawda“ ein pamphletartiger Artikel, mehr lesen…

Bolschoi Theater bekam einen neuen musikalisch-künstlerischen Leiter

2009 Oktober 8

MOSKAU.  Nach Angaben der russischen Info-Agentur RIA Novosti bekam das Moskauer Bolschoi Theater im September einen neuen musikalisch-künstlerischen Leiter. Der in Russland bereits sehr bekannte Komponist, Leonid Desjatnikow (54), übernahm diesen begehrten Posten.

Das habe der Agentur RIA Novosti der Generaldirektor des Bolschoi-Theaters, Anatolij Iksanow, auf einer vor kurzem staatgefundenen Pressekonferenz mitgeteilt.
Desjatnikow habe bereits mit Bolschoj einige Projekte durchgeführt und schreibt zur Zeit für das Theater die Musik zum Ballett „Verlorene Illusionen“, welches von Alexej Ratmanskij inszeniert werden soll, so Iksanow. mehr lesen…