BADEN-BADEN. Die Sommerfestspiele 2009 stehen im Festspielhaus Baden-Baden ab dem 18. Juli ganz im Zeichen der großen russischen Meister und ihrer aktuellen vorwiegend russischen Interpreten. Wenn Valery Gergiev sowie Chor- und Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg im Festspielhaus Baden-Baden ihre Sommerresidenz beziehen, sind alle Zeichen auf höchste russische Klangkultur gestellt. Ähnlich wie in der Anfangsphase des Festspielhauses wird die Mannschaft aus St. Petersburg dann für eine ganze Weile lang sowohl im Opern- wie im Konzertbereich alle Register ihres Könnens ziehen. read more…
Dmitrij Smirnov aus St. Petersburg wieder zu Gast beim Forum Russische Kultur!

Dmitrij Smirnov in Gütersloh
Viele Musikfreunde der Stadt Gütersloh können sich auf das Wiedersehen mit Dmitry Smirnov, dem 15jährigen Violinvirtuosen aus St. Petersburg, freuen, der auf Einladung des Forums Russische Kultur Gütersloh am 5. Juli 2009 um 18 Uhr in der Matthäuskirche, Auf der Haar 64, erneut zu Gast ist. Im vorigen Jahr wurde der nicht selten als Wunderkind gefeierte junge Künstler an gleicher Stelle mit stehenden Ovationen verabschiedet. Er tritt zusammen mit seinen Eltern, Olga Smirnova und Victor Smirnov, auf, die ihn zum Teil am Flügel begleiten und die Moderation des Konzerts übernehmen. read more…
Der Zar sieht alles! – Oder wie die Zarenbraut am Osnabrücker Theater zur „Präsidentenbraut“ wurde…
Liebe, Wahnsinn und Tod stehen in der Oper oft eng beieinander. So auch in der Oper Die Zarenbraut von Rimskij-Korsakow, die am Samstag, dem 13. Juni 2009, eine erfolgreiche Premiere am Osnabrücker Theater am Domhof feierte.
Diesmal ist es Marfa, die Verlobte Nikolai Lykows, die ihrer Hochzeit entgegenfiebert, sich freut und nichts von ihrem tragischen Schicksal ahnt. Als Tochter eines Kaufmanns, bekannt für ihre Schönheit, wird sie auch vom Chef der Opritschnikis (der Schlägertruppe des Zaren Iwan des Schrecklichen), von Grigorij Grjasnoj (russ: der Dreckige) inbrünstig begehrt. Und so versucht er, Marfa an sich zu binden: read more…
Moskau, 6 Juni. Der russische Theaterregisseur Boris Pokrowskij ist gestern in Moskau im Alter von 98 Jahren verstorben, berichtete die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS. Pokrowskij wurde in Russland sowie im Ausland vor allem durch seine legendären Regiearbeiten im Bolschoj Theater bekannt – wie z.B. zu Tschaikowskijs Opern „Eugen Onegin“ und „Pique Dame“. Er bekam daraufhin zahlreiche Regieaufträge von renommierten Theaterhäusern aus der ganzen Welt. read more…
Wer das Glück hatte, am 8. Mai 2009 der Aufführung der Pique Dame von Peter Tschaikowski in der Komischen Oper Berlin beizuwohnen, war von einer äußerst komischen Darbietung des Hauses sehr überrascht. Seit geraumer Zeit hätte nämlich Robert Künzli, der in den früheren Vorstellungen den Part des Protagonisten Hermann ausführte, Probleme mit seiner Stimme. Deshalb bemühte sich die Theaterleitung rechtzeitig um einen adäquaten Ersatz. Das Problem war schon sehr bald vom Tisch, die Proben mit dem neuen Sänger reibungslos verlaufen, und so schien einer Erfolg-versprechenden Vorstellung nichts im Wege zu stehen – bis auf den Tag der Vorstellung. read more…
Osnabrück. Am 13. Juni um 19.30 Uhr findet die Premiere der Oper Die Zarenbraut von Nikolaj Rimskij-Korssakow im Osnabrücker Theater am Domhof statt.
Im Mittelpunkt dieses in Westeuropa selten gespielten Meisterwerkes des russischen Komponisten Rimskij-Korssakow stehen zwei Frauen: Marfa, die der Zar zu seiner Gemahlin auserwählt hat, und Ljubascha, die entführte, entehrte und schließlich abgelegte Geliebte des Bojaren Grjasnoi. Oberflächlich betrachtet Gegenspielerinnen, werden beide Opfer selbstherrlicher patriarchalischer Machtstrukturen. Die schöne Marfa liebt Lykow. Doch weder ihr Vater noch ihr Verlobter vermögen es, sich dem Willen des Zaren zu widersetzen. read more…
Ein Klavierabend mit Musik der Früh- und Spätromantik
Die Musikfreunde der Stadt Gütersloh haben am 6. Mai 2009 um 20 Uhr im Kleinen Saal der Gütersloher Stadthalle Gelegenheit, einen hervorragenden Vertreter der jüngeren Pianisten-Generation mit einem hochinteressanten Konzertprogramm zu erleben. Das Forum Russische Kultur war besonders bemüht, den aus Bombay stammenden Pervez Mody nach Gütersloh einzuladen, weil er als Stipendiat des weltberühmten Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums durch seine Lehrerin Prof. Margareta Fyodorova während seines insgesamt siebenjährigen Aufenthalts in Russland in seinem musikalischen Ausdruck stark geprägt worden ist. Auf seine Moskauer Zeit blickt Pervez Mody mit Dankbarkeit zurück, da er in der dortigen hochklassigen Ausbildung intensiv mit der ganzen Breite der europäischen Musikkultur vertraut gemacht wurde.
Seine Lehrerin in Moskau prophezeite ihm „eine leuchtende Zukunft“ und beurteilte seine Interpretationen als „künstlerisch eingehend und temperamentvoll“. read more…
Bereits am 31. Januar fand im Aalto-Theater die Premiere von Fürst Igor statt. Für die Umsetzung dieses selten gezeigten Werkes wurde als Regisseur Andrejs Žagars verpflichtet, Intendant der lettischen Nationaloper Riga, der sich und sein Team mit dieser Arbeit am Aalto-Theater vorstellte. Die musikalische Leitung übernahm der Erste Kapellmeister des Aalto-Theaters, Noam Zur. Fürst Igor, populär u.a. durch die Polowetzer Tänze, ist Alexander Borodins unvollendet gebliebenes Hauptwerk und wurde in einer Bearbeitung von Nikolai Rimskij-Korssakov und Alexander Glazunov 1890 an der St. Petersburger Hofoper uraufgeführt. read more…
Einem Bericht der Infoagentur ITAR-TASS zufolge debütierte vor kurzem im Konzertsaal des Mariinskij-Theaters in St. Petersburg ein neues erstklassiges Ensemble namens Stradivari, welches ausschließlich aus Orchestermitgliedern des Mariinskij-Theaters besteht. Die Idee zur Gründung des Ensembles hatte der Chefdirigent des Hauses Walerij Gergijew. Als Leiter des neuen Ensembles fungiert ein in Russland ebenfalls bereits bekannter Dirigent und Geiger-Virtuose Igor Gruppman. Alle Mitglieder des Ensembles Stradivari sind im Besitz eines alten hochqualitativen Instruments. read more…
Konzertbesucher im deutschsprachigen Raum werden sich schon häufiger gefragt haben, welche Geschichte denn nach einer solch schmissigen Ouvertüre folgen könnte, wie diejenige zu Glinkas Ruslan und Ludmila sie darstellt. Denn die dazugehörige Oper ist in Deutschland selten genug zu sehen, dabei hat sie alle Qualitäten eines Repertoirehits: Die phantasievolle Märchenhandlung geht auf Russlands berühmten Dichter Alexander S. Puschkin zurück und handelt von der Entführung der schönen Ludmila durch den finsteren Zauberzwerg Tschernomor. Um sie zu retten, macht sich nicht nur ihr Bräutigam Ruslan auf den Weg, auch seine beiden abgewiesenen Mitbewerber um ihre Gunst, Ratmir und Farlaf, galoppieren aus den schützenden Mauern Kiews hinein in ein Abenteuer, das für jeden von ihnen eine harte Prüfung bedeutet. Als Preis winkt demjenigen die Hand Ludmilas, der sie unversehrt zurückbringt. read more…