Königsträume und Schwanenmärchen: „Illusionen – wie Schwanensee“ nach sechs Jahren wieder beim HAMBURG BALLETT

Hamburg. Mit Illusionen – wie Schwanensee schuf der Hamburger Ballettintendant John Neumeier 1976 eine Neudeutung des Stoffes zu Peter Tschaikowskys bekannter Musik: Er verband einen eigenständigen choreografischen Handlungsrahmen mit Elementen der klassischen Choreografie nach Ivanow und Petipa. Bis heute hat diese Interpretation nichts von ihrer Gültigkeit und Kraft verloren. Protagonist der Rahmenhandlung ist der „Märchenkönig“ Ludwig II. von Bayern, auf dessen Innenleben sich das Ballett konzentriert. Neumeier schuf ein dramaturgisch komplexes Gleichnis über Sehnsucht und Scheitern, das die traditionelle Handlung von „Schwanensee“ mit dem Leben Ludwig II. psychologisch vielschichtig verknüpft: Mehr von diesem Artikel lesen

Ballett RAYMONDA von Glasunow und Petipa in Zürich neu inszeniert

Zürich. Am 31. Oktober 2009 fand am Züricher Opernhaus  die zweite Ballettpremiere der Saison statt,  in der sich der Ballettdirektor des Hauses Heinz Spoerli erneut mit einem der Klassiker der Handlungsballette auseinandersetzte. Raymonda von Marius Petipa nach der Musik von Alexander Glasunow stand auf dem Spielplan. Unter den grossen Balletten von Marius Petipa ist Raymonda ein eher selten gespieltes Werk. Es war eine seiner letzten Schöpfungen; der 80-jährige Meister traf hier auf einen jungen Komponisten, den ihm der Direktor des Mariinskij-Theater nach Tschaikowkis Tod vorgeschlagen hatte: Alexander Glasunow. Mehr von diesem Artikel lesen

„Krieg und Frieden“ auf der Bühne in Dortmund

Die Ballett-Aufführungen des Dortmunder Theaters gehören zur Zeit zu den innovativsten Ballett-Darbietungen in Deutschland.

Auch in dieser Saison präsentierte der Ballettdirektor Xin Peng Wang ein Stück, an dessen tänzerische Umsetzung vorher kaum zu denken war. Nach Lev Tolstoi Krieg und Frieden entwarf er eine beachtenswerte Choreografie – unterlegt mit Musik von Dmitrij Schostakowitsch. Es kommen außer der so genannten Leningrader Symphonie auch einige Filmmusiken des Komponisten zum Einsatz. Zusammengestellt wurde die Musik von dem Dortmunder Kapellmeister Motonori Kobayashi. Mehr von diesem Artikel lesen

Ballett-Legende Maja Plisetskaja mit einer Ausstellung geehrt

Berlin, 20 Februar. In der Akademie der Künste Berlin wurde am 19. Februar eine Austellung eröffnet, die dem Leben und Schaffen der russischen Ballett-Legende Maja Plisetskaja gewidmet ist, berichtete die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS. Die Ausstellung, die den Namen Politische Körper, Maya Plisetskaya – eine Révérence trägt, soll bis zum 5. April andauern. Das Ziel der Ausstellung sei es, nicht nur über das künstlerische Schaffen der Tänzerin zu informieren, sondern auch ihre Verdienste in der russischen und in der internationalen Ballettszene zu würdigen. Mehr von diesem Artikel lesen

„Die Flamme von Paris“ kehrt nach 44 Jahren ins Bolschoi zurück

Am 3. Juli fand im Bolschoi Theater die Premiere einer neuen Inszenierung des Balletts Die Flamme von Paris von Boris Assafjew statt. Das Ballett, das in der Zeit von 1933 bis 1964 zu den erfolgreichsten Werken des sowjetisch-russischen Tanztheaters zählte und insgesamt 111 Aufführungen auf der Bühne des Bolschoj erlebte, verspricht erneut zu einem absoluten Kassenschlager zu werden, berichtet die Nachrichtenagentur ITAR-TASS. Die ersten Aufführungen seien bereits ausverkauft.

Die Konzeption der neuen, vom ideologischen Ballast befreiten, Inszenierung lieferte Mehr von diesem Artikel lesen