Neu erschienen bei Thorofon: PERVEZ MODY plays SCRIABIN
25. Juni 2010 Hinterlasse einen Kommentar
Die neue Einspielung von Pervez Mody enthält einen Querschnitt aus dem Schaffen des bekannten russischen Komponisten Alexander Skrjabin, der als eine der innovativsten und außergewöhnlichsten Gestalten der Musikgeschichte gilt. Die frühen Kompositionen sind vor allem durch seinen Lieblingsmusiker Chopin, aber auch durch Schumann und Liszt beeinflusst. Die mittlere Schaffensphase – die eingespielten Werke op. 30, 32, 34 und 38 stammen alle aus dem Jahre 1903 – zeugt bereits von kühner Harmonik und extravaganten Formexperimenten bis hin zur Atonalität. Das 1914 entstandene „Vers la flamme“ ist ein reifes Spätwerk, das sich durch den sogenannten mystischen oder prometheischen Akkord, der die Grenzen der Tonalität hinter sich lässt, auszeichnet. Mehr von diesem Artikel lesen
Die Musikfreunde der Stadt Gütersloh haben am 6. Mai 2009 um 20 Uhr im Kleinen Saal der Gütersloher Stadthalle Gelegenheit, einen hervorragenden Vertreter der jüngeren Pianisten-Generation mit einem hochinteressanten Konzertprogramm zu erleben. Das Forum Russische Kultur war besonders bemüht, den aus Bombay stammenden Pervez Mody nach Gütersloh einzuladen, weil er als Stipendiat des weltberühmten Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums durch seine Lehrerin Prof. Margareta Fyodorova während seines insgesamt siebenjährigen Aufenthalts in Russland in seinem musikalischen Ausdruck stark geprägt worden ist. Auf seine Moskauer Zeit blickt Pervez Mody mit Dankbarkeit zurück, da er in der dortigen hochklassigen Ausbildung intensiv mit der ganzen Breite der europäischen Musikkultur vertraut gemacht wurde.