Jelena Firssowa wird Composer in residence bei den Fürstensaal Classix in Kempten

Im März dieses Jahres wurde die russische, heute in Großbritannien lebende Komponistin Jelena Firssowa sechzig Jahre alt. Viele Veranstaltungen in diesem Jahr waren und sind ihr und diesem Anlass gewidmet. Am 9. September wird Firssowas neues Orchesterwerk „Beyond the Seven Seals“ durch das Orchestre National du Capitole de Toulouse unter Leitung von Tugan Sokhiev in der französischen Metropole Toulouse uraufgeführt. Im September wird Jelena Firssowa Composer in residence bei dem renommierten Kammermusikfestival „Fürstensaal Classix“ (15.09.2010 – 19.09.2010) in Kempten (Allgäu) sein. Mehr von diesem Artikel lesen

Oboe Concerto von Rodion Schedrin wird uraufgeführt

Amsterdam. Am 18. Juni 2010 präsentiert das Royal Concertgebouw Orchestra im Großen Saal des Amsterdamer Concertgebouw die Uraufführung des Oboenkonzerts von Rodion Schedrin. Den Solopart des Werks wird der Oboist Alexei Ogrintchouk unter der musikalischen Leitung von Susanna Mälkki als Dirigentin übernehmen.

Das aus den drei Teilen „Elegy“, „Duets“ und „Finale con Epilogue“ bestehende Oboe Concerto ist 2009 im Auftrag des Royal Concertgebouw Orchestra und weiterer europäischer Philharmonieorchester entstanden. Mehr von diesem Artikel lesen

„Sotto voce“: Uraufführung von Sofia Gubaidulinas neuem Werk bei den Europäischen Wochen Passau

Passau. Bei den diesjährigen 58. Festspielen „Europäische Wochen Passau“ (10. Juni bis 18. Juli 2010) spielt das weibliche Geschlecht die Hauptrolle. „Frauengestalten – Frauen gestalten“ lautet das Motto des Festivals.

Einer der Höhepunkte von insgesamt 73 Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Lesung, Film, Vortrag, Ausstellung und Podiumsdiskussion ist mit Sicherheit die Uraufführung am 30. Juni von Sofia Gubaidulinas neuem Kammermusikstück „Sotto voce“ für Viola, Kontrabass und zwei Gitarren. Spielen wird das Ensemble mobile. Mehr von diesem Artikel lesen

Musikförderung e.V. veranstaltet 1. Russisches Kammermusikfest in Hamburg

Hamburg. Vom 2. bis 12. September 2010 findet in Hamburg das erste russische Kammermusikfest statt. Die Absicht des völlig neuartigen Musikfestes ist es, selten gespielte Werke bedeutender russischer Komponisten zur Aufführung zu bringen.  Das vielgestaltige kammermusikalische Repertoire dieses Kulturraumes ist in Deutschland noch wenig bekannt; die Rezeption russischer Musik beschränkt sich bislang immer noch vornehmlich auf einen kleinen Kreis von Komponisten. Diesen Horizont zu erweitern, ist eine spannende Aufgabe, die sich der Verein Musikförderung e.V. aus Hamburg gesetzt hat. Ausschließlich russische (sowjetische) Werke sollen erklingen, darunter Raritäten der Spätromantik, interpretiert von namhaften Musikerinnen und Musikern aus Russland, Deutschland und Italien. Mehr von diesem Artikel lesen

Internationales Schostakowitsch-Festival in Gohrisch geplant

Im Juli 1960 hielt sich der russische Komponist Dmitri Schostakowitsch für einige Tage in Gohrisch, einem Luftkurort der Sächsischen Schweiz nahe Dresdens auf. Dort komponierte er eines seiner kammermusikalischen Hauptwerke, das sein persönliches Leiden unter dem Sowjetregime erschütternd zum Ausdruck bringt: das Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110. Es ist nachweislich das einzige Werk, das Schostakowitsch außerhalb der Sowjetunion komponierte. 1972 kam der Komponist dann noch ein zweites Mal nach Gohrisch. Mehr von diesem Artikel lesen

B l u r r e d E d g e s – 15 Tage aktuelle Musik in Hamburg

blurred edges, vom 1. – 15. Mai 2010

Das Forum Neue Musik in Hamburg lädt im Rahmen des Festivals zu folgenden Konzerten ein:

am Freitag, dem 7. Mai,  um 21 Uhr

„The Wall-the Message“ für Klavier und Filmprojektion, mit VLADIMIR MARTYNOV aus Moskau, Piano

Vladimir Martynov ist ein russischer Komponist, (*1946 Moskau),
er begann seine Laufbahn als einer der radikalsten Köpfe der  sowjetischen
Avantgarde. Seine dodekaphonisch-seriellen Kompositionen der 70er
Jahre zeigen außerordentliche Musikalität, raffinierte Technik und
intellektuelle Artistik. Der schöpferische Ansatz Martynovs liegt in komplizierten Evolutionen, in denen sich seine  vielseitige Persönlichkeit spiegelt. Martynov beschäftigt sich mit der Musik des 20. Jahrhunderts ebenso wie mit der Musik des Mittelalters und  der Renaissance. Als Sammler und Erforscher von Volksmusik unternimmt er seit einigen Jahren Expeditionen
in verschiedenste Regionen Russlands, des Nord-Kaukasus und  Zentralasiens. Mehr von diesem Artikel lesen

In memoriam J.S.B. – Valeri Krivoborodov tritt in der Beljaeff-Konzertreihe auf

Im Mittelpunkt des Cello-Abends am 7. Mai 2010 in Hamburg steht Johann Sebastian Bach.
Seine Suiten für Violoncello solo gelten sowohl als „Quintessenz“ des Repertoires für Cellisten als auch der Musik Bachs überhaupt. Hier finden wir fast alle wichtigsten Elemente seiner Musiksprache und Rhetorik, die nicht nur in den Instrumentalsuiten, Sonaten und Partiten vorkommen, sondern auch in seinen Konzerten und Kantaten.
Die Entstehungsgeschichte dieses Zyklus’ ist wenig bekannt. Man geht davon aus, dass Bach die Suiten in seiner Köthener Zeit um 1720 komponiert hat. Das Autograph ist verschollen. Moderne Notenausgaben basieren auf verschiedenen frühen Abschriften. Mehr von diesem Artikel lesen

„Endstation Sehnsucht“ mit Musik von Alfred Schnittke und Sergej Prokofjew am Opernhaus Oslo

Tennessee Williams berühmtes Drama „A Streetcar named Desire“ ist kein leichter Stoff: Die reiche Blanche DuBois wird mit dem Niedergang ihrer Familie, der Homosexualität und dem Tod ihres Mannes nicht fertig, zieht zu ihrer Schwester nach New Orleans und landet nach einer Vergewaltigung durch den Schwager im Irrenhaus. Der Choreograph und Hamburger Ballettchef John Neumeier adaptierte 1983 diesen Stoff für ein Ballett in Stuttgart, das damals von Marcia Haydée und Richard Cragun in den Hauptrollen getanzt wurde. 1987 fand dann die Hamburger Erstaufführung mit Colleen Scott und Ivan Liška statt.

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Königsträume und Schwanenmärchen: „Illusionen – wie Schwanensee“ nach sechs Jahren wieder beim HAMBURG BALLETT

Hamburg. Mit Illusionen – wie Schwanensee schuf der Hamburger Ballettintendant John Neumeier 1976 eine Neudeutung des Stoffes zu Peter Tschaikowskys bekannter Musik: Er verband einen eigenständigen choreografischen Handlungsrahmen mit Elementen der klassischen Choreografie nach Ivanow und Petipa. Bis heute hat diese Interpretation nichts von ihrer Gültigkeit und Kraft verloren. Protagonist der Rahmenhandlung ist der „Märchenkönig“ Ludwig II. von Bayern, auf dessen Innenleben sich das Ballett konzentriert. Neumeier schuf ein dramaturgisch komplexes Gleichnis über Sehnsucht und Scheitern, das die traditionelle Handlung von „Schwanensee“ mit dem Leben Ludwig II. psychologisch vielschichtig verknüpft: Mehr von diesem Artikel lesen

Klaviervirtuose Vadim Palmov aus St. Petersburg zu Gast beim Forum Russische Kultur Gütersloh

Gütersloh. Am Dienstag, dem 4. Mai 2010, findet in der Stadthalle Gütersloh, kleiner Saal, ein Klavierabend mit dem russischen Meisterpianisten Vadim Palmov statt. Der Künstler hat Werke von Tschajkowsky, Rachmaninoff, Chopin, Prokofiev und Rimsky-Korsakov angekündigt.

Palmov zählt zu den renommierten Pianisten Russlands. Er studierte bei Nathan Perelman in St. Petersburg und ist seither durch Auftritte im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion als auch im westlichen Ausland bekannt geworden. Als Solist konzertierte er mit führenden Sinfonieorchestern Russlands. Seine künstlerischen Interessen gehen von Bach bis Beethoven, von Chopin bis hin zur Klaviermusik des 20. Jahrhunderts. In der letzten Zeit betätigte er sich auch als Organisator und künstlerischer Direktor von 13 Festspielen in Russland und als Artdirector des „Anton Rubinstein Festival“. Mehr von diesem Artikel lesen